A
- AS 400
- AS/400 oder eServer iSeries ist eine frühere Bezeichnung des heutigen System i5, einer Computer-Reihe von IBM. Diese findet meist Verwendung in der kommerziellen Nutzung. Es gibt dazu eine große Vielfalt von Anwendungsprogrammen. Das System i5 kann zum Einen als kleine Maschine verwendet werden oder zum Anderen als Großrechner. Dabei können Anwendungen laufen, die von mehreren tausend Benutzern bedient werden können.
- Agent
- Als Software-Agent, oder kurz Agent, bezeichnet man ein Computerprogramm, das weitgehend unabhängig von Benutzereingriffen arbeitet. Es löst Aktionen aufgrund eigener Initiative aus, ist also proaktiv und reagiert auf Änderung der Umgebung, also auch reaktiv. Es kommuniziert mit anderen Agenten und lernt aufgrund vorher getätigter Entscheidungen oder Beobachtungen.
- Account
- Der Begriff Account kommt aus dem Englischen und bedeutet Konto. Im IT-Bereich wird damit zum Einen der Zugang zu einem IT-System oder zu einem Dienst bezeichnet, zum Anderen auch die Benutzerkennung die zum Login verwendet wird. Der deutsche Begriff für Account ist Benutzerkonto oder kurz Nutzerkonto (im Englischen user account). Vor einem Zugriff muss man sich mit der Benutzerkennung, also dem Benutzernamen und dem Passwort, authentifizieren, erst dann erhält man Zugang zum System. Einem Benutzerkonto können meist verschiedene Eigenschaften zugeordnet werden wie z.B. Zugriffsrechte.
B
- Backup
- Der Begriff kommt aus dem Englischen und heißt Datensicherung, Sicherheitskopie, Sicherung. Diese Bedeutung kommt ihm auch in der IT-Fachsprache zu. Man bezeichnet damit die Sicherheitskopie von wichtigen Dateien und Programmen. Diese ermöglicht bei Zerstörung oder Verlust dieser Daten die schnelle Wiederherstellung.
Datensicherung bezeichnet zum Einen den Kopiervorgang selbst, also das Duplizieren der im Computersystem vorhandenen Dateien auf ein Speichermedium, zum Anderen das Ergebnis – also die auf dem Speichermedium gesicherten Daten. Die Wiederherstellung wird dann als Datenrücksicherung oder Restore bezeichnet.
Eine Sicherung von Daten soll vor Datenverlust schützen. Gründe für Datenverlust sind Diebstahl, Feuer, Wasser, unsachgemäße Behandlung, Hardware-Schäden, Internetattacken, versehentliches Löschen oder Überschreiben, Fehler innerhalb der Daten.
Wichtig für eine gute Datensicherung ist:
Dass sie in regelmäßigen Abständen erfolgt.
Dass sie aktuell ist - Je häufiger der Datenbestand verändert wird, desto öfter sollte eine Sicherung erfolgen.
Dass sie automatisch abläuft - Sicherungen per Hand können Fehlerquellen beherbergen.
Dass die Sicherungsdateien räumlich getrennt von der EDV-Anlage gelagert werden - Eine Katastrophe, die die EDV-Anlage heimsucht, sollte den gesicherten Datenbestand nicht gefährden.
Dass die Sicherungsdateien geschützt vor unbefugtem Zugriff aufbewahrt werden – Denn Dateien von Unternehmen beinhalten auch Firmengeheimnisse oder personenbezogene Daten.
Dass die Sicherungskopie regelmäßig überprüft und angepasst wird – Nur so kann sicher gestellt werden, dass das erfolgte Backup fehlerfrei ist.
Dass ein Restore innerhalb eines kurzen festgelegten Zeitraums durchgeführt werden kann - Die Vorgehensweise der Datenwiederherstellung muss ausreichend dokumentiert und die benötigten Ressourcen verfügbar sein.
Dass zwei Datensicherungen eines Datenbestandes angefertigt werden - Dies erhöht die Zuverlässigkeit im Falle einer Datenwiederherstellung
- Bandsicherung
- Datensicherung, bei der die Daten mittels eines Bandlaufwerks auf Magnetbänder wie z.B. DLT, LTO gespeichert werden. Nachteil einer Sicherung auf Bändern ist: Bänder können leicht verloren gehen oder beschädigt werden. Bänder müssen sorgfältig und gesondert aufbewahrt werden.
C
- Client-Software
- Eine Clientseitige Anwendung läuft im Unterschied zur serverseitigen Anwendung nicht auf dem Webserver, sondern auf dem Rechner des Nutzers ab. Dieses Programm auf der Anwenderseite, holt sich die Daten von einem Server und zeigt diese dann auf dem Anwender-PC. Client-Programme sind z.B. Web-Browser oder spezielle Software für den Zugriff auf Online-Dienste.
D
- DSL-Anschluss
- Über die Digital Subscriber Line kurz DSL, aus dem Englischen für Digitale Teilnehmeranschlussleitung, können Daten mit hoher Übertragungsrate gesendet und empfangen werden. Dabei nutzt DSL die bereits verlegten Kupferadern des Telefonnetzes. Der Unterschied zur Verbindung über analoge Telefonanschlüsse oder ISDN besteht darin, dass die eigentliche DSL-Verbindung auf dem letzten Stück der Wegstrecke zwischen dem Teilnehmer und der Vermittlungsstelle aufgebaut wird. Vom DSL-Modem des Kunden aus geht das analoge DSL-Signal zur wenige Kilometer entfernten Vermittlungsstelle. Hier wandelt ein sogenannter DSL-Multiplexer, das ist ein Teil der für den Betrieb von DSL benötigten Infrastruktur, das Signal um und digitalisiert es. Dann überträgt er es weiter über ein breitbandiges Backbone-Netz, als Backbone bezeichnet man einen zentralen Bereich eines Telekommunikationsnetzes mit sehr hohen Bandbreiten, von der Vermittlungsstelle über einen Konzentrator, das ist technisch gesehen ein Router der den Übergabepunkt eines DSL-Netzes zum Internet bzw. zu einem Backbone bildet, hin zum eigentlichen Provider.
- Datenkomprimierung
- Unter Datenkompression oder Datenkomprimierung versteht man ein Verfahren, das angewandt wird, um den Speicherbedarf von Daten enorm zu reduzieren. Damit können große Datenaufkommen in ihrem Speichervolumen verkleinert werden. Dies ermöglicht eine verbesserte Übertragung dieser Daten aufgrund des verringerten Datenvolumens. Eine Datenmenge kann deshalb reduziert werden, weil eine neue Darstellung ermittelt wird, mit der sich die gleichen Daten in kürzerer Form beschreiben lassen. Dieser Vorgang wird als Kompression bzw. Kodierung bezeichnet. Von einer verlustfreien Kompression spricht man dann, wenn die kodierten Daten nach der Dekomprimierung, also nach Anwendung einer entsprechenden Dekodiervorschrift, exakt denen des Originals entsprechen. Bei einer verlustbehafteten Kompression lassen sich die Daten nicht fehlerfrei rekonstruieren.
- Desktop
- Der Begriff Desktop stammt aus dem englischen Sprachgebrauch für Arbeitsfläche, Schreibtischplatte und bezeichnet die graphische Benutzeroberfläche, also die Arbeitsfläche am Bildschirm eines Computers, die nach der Anmeldung beim Betriebssystem erscheint. Auf dem Desktop liegen meist die Symbole für wichtige Anwendungen und Programme. Auf dem Desktop können mehrere Symbole angeordnet sein. Gängige Icons auf dem Desktop sind der Arbeitsplatz, der Papierkorb, auch beliebige Verknüpfungen zu Dateien und Ordner sowie die Dateien und Ordner selbst.
- Download
- Download stammt ursprünglich aus dem englischen Sprachgebrauch und bedeutet "das Herunterladen". Der Begriff wird in der elektronischen Datenverarbeitung für das Herunterladen von Daten verwendet. Herunterladen heißt, es werden Daten von einer Stelle wie z.B. dem Netzrechner oder Internet angefordert und zum eigenen Rechner übertragen. Mittlerweile finden sich neben dem deutschen Begriff „herunterladen“ im aktuellen Sprachgebrauch häufig auch die englisch-deutschen Kunstworte downloaden, downgeloadet usw. Im Internet finden sich zahlreiche Download-Portale und File-Sharing-Netzwerke, über die Daten oder Dateien wie Software, Dokumente und Musik heruntergeladen werden können.
E
- Exchange-Daten
- Der Begriff Exchange stammt aus dem englischen Sprachgebrauch und bedeutet Austausch, Auswechslung, Börse. Im IT-Bereich bezeichnet ein Exchange Server ein Messaging- und Groupwaresystem. Ein Exchange-Server lässt sich vor allem in Microsoft-Umgebungen einsetzen zum Aufbau eines Intranets, zur E-Mail-Verwaltung und zur Erstellung eines Kalenders mit Zeitplänen und Terminen.
Seine primäre Funktion ist das Verarbeiten von Nachrichten jeder Art. Meist handelt es sich dabei um E-Mails von Anwendern. Exchange ist der Mailserver in der Mitte einer Unternehmenskommunikation. Mit Exchange-Daten werden alle Daten bezeichnet die innerhalb dieses Systems erzeugt werden wie z.B. Emails, Kontakte, Termine usw. - ERP-DB
- ERP ist die Abkürzung von Enterprise Resource Planning, was im Deutschen soviel bedeutet wie „Planung der Verwendung von Ressourcen eines Unternehmens“. Mit ERP wird die unternehmerische Aufgabe bezeichnet, die vorhandenen Ressourcen eines Unternehmens wie Kapital, Betriebsmittel oder Personal möglichst effizient für den betrieblichen Ablauf einzuplanen. Diese Aufgabe wird heute in Unternehmen häufig durch Software-ERP-Systeme unterstützt, die aus komplexer Anwendungssoftware bestehen. Die Systeme unterscheiden sich hauptsächlich durch ihre Unternehmensspezifische Ausrichtung (Unternehmensbranche), der Anpassung bei unterschiedlichen Unternehmensgrößen und der sich daraus ergebenden Anzahl der User, sowie der zum Einsatz kommenden Technologie wie Datenbanken, Programmiersprache, unterstützte Betriebssysteme. Die Abkürzung ERP-DB bezeichnet die Datenbank, die hinter dem ERP-System zum Einsatz kommt.
- extern
- Der Begriff kommt aus dem Lateinischen und bedeutet auswärtig, draußen befindlich, außenstehend. In der Informationstechnologie bedeutet extern, etwas ist außen, befindet sich also nicht im Rechner selbst.
F
- Fileserver
- Der Begriff kommt aus dem Englischen und heißt zu Deutsch Dateiserver.
Damit wird ein zentraler Server bezeichnet, der als Ablage für große Datenmengen dient und der diese meist mehreren Nutzern über ein Netzwerk zentral zur Verfügung stellt.
Eine zentrale Speicherung von Dateien hat gute Gründe:Überblick über vorhandene Daten und Konflikt Vermeidung zwischen unterschiedlichen Versionen eines Dokuments
Leichteres Arbeiten mit ein und denselben Dateien innnerhalb von Arbeitsgruppen, kein ständiges hin- und hertransportieren auf Datenträgern
Leichteres und günstigeres Backup der Daten des Dateiservers als einzeln von allen Clients.
G
- GB
- GB ist die Abkürzung für Gigabyte, eine Speichermengeneinheit in der Informatik 1 GB = 1024 MB
H
- Hochverfügbarkeitstechnologie
- Der Begriff Hochverfügbarkeit findet sich häufig im Umfeld hochverfügbarer Computersysteme. Damit wird ein hohes Maß an Verfügbarkeit eines Computersystems beschrieben. Ein System gilt dann als hochverfügbar, wenn eine Anwendung auch im Fehlerfall weiterhin verfügbar ist und ohne direkten menschlichen Eingriff weiter genutzt werden kann. Das heißt, dass der Anwender keine bzw. nur eine kurze Unterbrechung bemerkt. Mit dem Begriff Hochverfügbarkeit, abgeleitet vom englischen High Availability, wird die Fähigkeit eines Systems bezeichnet, trotz Ausfall einer seiner Komponenten den uneingeschränkten weiteren Betrieb gewährleisten zu können. Die Hochverfügbarkeit wird in Unternehmen häufig im Rahmen von Service Level Agreements, den sogenannten Dienstgütevereinbarungen, definiert, und stellt ein wesentliches Bewertungskriterium für den IT-Services dar.
- Hotline
- Als Hotline, ursprünglich die englische Bezeichnung für den heißen Draht, zu deutsch Kundentelefon genannt, wird ein telefonischer Auskunfts- und Beratungsdienst bezeichnet. Dieser kann kostenpflichtig sein, manche Unternehmen bieten jedoch auch gebührenfreie Hotlines an. Bei einer Bank-Hotline bekommt man z.B. Auskunft oder Hilfe zu Problemen mit Konten, über die Hotline eines Versandhauses können Bestellungen und Beschwerden abgewickelt werden. Auch eine Supportabwicklung kann über eine Hotline erfolgen. Trotz des häufigen Gebrauchs dieses Begriffes in Zusammenhang mit kostenpflichtigen Sex-Telefondiensten und des dadurch steigenden negativen Beigeschmacks bei der Nutzung des Begriffes, wird dieser doch noch recht häufig nicht nur in der Umgangssprache verwendet.
I
- Internetattacke
- Eine Internetattacke bezeichnet Angriffe über das Internet auf den PC, Server usw. wie z.B. das Hacken von Systemen, Trojaner, Viren oder Würmer
- Inkrementell
- Bei einer inkrementellen Datei-Aktualisierung werden nur jene Dateien auf den neuesten Stand gebracht, die seit der letzten Aktualisierung verändert wurden. Das spart erheblich Zeit z.B. bei der Datensicherung.
M
- Message Level Restore
- DS-MLR ist ein Zusatzdienst von Remote Backup. Durch den Einsatz von DS-MLR werden besonders die Zeiten zur Wiederherstellung von Emaildaten drastisch reduziert, da durch die Möglichkeit der Index basierenden Suche einzelne Emails in ein Emailsystem zurückgesichert werden können.
Dies bringt besonders bei grossen Emailsystemen eine signifikante Zeitersparnis, zusätzlich ermöglicht DS Message Level Restore, verschiedene Versionen einer Email auszuwählen und zurückzusichern.
R
- Remote
- Remote kommt aus dem englischen Sprachgebrauch und bedeutet entfernt. In der IT-Fachsprache wird dieser Begriff häufig in diesem Zusammenhang benutzt, wie z.B. Remote Zugriff: Das bedeutet, ein PC-Benutzer kann sich mittels einer bestimmten Software auf einen anderen Rechner, der weit entfernt stehen kann, aufschalten und dann auf diesem arbeiten.
- Remote Backup
- Remote Backup bedeutet Ferndatensicherung, d.h. Eine Sicherung von Daten über eine sichere Datenleitung in einem entfernt gelegenen Rechenzentrum. Unternehmen können zuverlässig ihre Daten und geschäftskritischen Informationen des Firmen-Servers oder auch von geografisch verteilten Dateninseln (Niederlassungen, Mitarbeiter Notebooks) über eine sichere Datenleitung zentral sichern. Die Sicherung und die Wiederherstellung der Daten erfolgt mit einer Client-Software und dem zentralen Speichersystem im Rechenzentrum des Dienstleisters.
- Recoveringspezialist
- Recovery ist ein Begriff aus dem Englischen für "Bergung, Rettung, Wiederherstellung" – In der IT-Fachsprache bedeutet der Begriff die Rettung von versehentlich gelöschten Daten sowie von Daten, die sich auf beschädigten Speichermedien befinden. Dies geschieht meist mittels einer speziellen Recovery-Software.
S
- Server
- Der Begriff Server wird abgeleitet von "to serve" aus dem Englischen für bedienen, beliefern, jemanden versorgen. Normalerweise ist das ein zentraler Rechner in einem Netzwerk der den Arbeitsstationen, den sogenannten Clients, Ressourcen wie z.B. Daten, Drucker, Festplattenplatz, den Zugang zum Internet oder zu speziellen Diensten zur Verfügung stellt und das Netzzwerk verwaltet. Im Internet sind Server Knotenpunkte des World Wide Web. Programme, Anwendungen oder Dienste, die auf einem Computer laufen werden oft ebenfalls als Server bezeichnet. Ein Server ist im allgemeinen dadurch gekennzeichnet, dass immer auch ein Service angeboten wird.
- Speichermedien
- Ein Speichermedium ist ein Objekt oder ein Gerät zur Speicherung von Daten und Informationen, also ein Datenspeicher. Man unterscheidet zwischen nur lesbaren, zwischen einmalig beschreibbaren und wiederbeschreibbaren Datenträgern. Speichermedien im IT-Umfeld sind z.B. Flash-card, USB-Stick, CD-Rom, Diskette, DVD, Festplatte Magnetband usw.
- Support
- Der Begriff Support kommt aus dem englischen Sprachgebrauch und bedeutet Stütze, Unterstützung. Als Support wird eine Dienstleistung bezeichnet, im engeren Sinne eine problemorientierte Beratungstätigkeit, wie sie z.B. Call-Center anbieten. Ziel ist die Bearbeitung und die Lösung der Problemanfragen von Kunden. Dies kann vor Ort, via E-Mail, via Live-Support-System, über Telefon oder über andere Kommunikationsmittel erfolgen. Es wird unterschieden zwischen dem First-Level-Support, auch User Help Desk genannt, einer ersten Anlaufstelle für alle eingehenden Unterstützungsfragen, dem Second-Level-Support, der den First-Level-Support sowohl durch Weiterbildung am Arbeitsplatzals auch durch Übernahme komplexerer Anfragen unterstützt, und dem Third-Level-Support, der sich aus Spezialisten der Fachabteilungen bzw. des Herstellers zusammensetzt.
- Service Provider
- Der Begriff Provider stammt aus dem Englischen und bedeutet Lieferant, Versorger.
Ein Service Provider ist eine Firma, die bei einem Netzwerkbetreiber Nutzungsrechte erwirbt und diese dann an eigene Kunden weiterverkauft. Um einen Zugang zum Internet zu erhalten, braucht man einen Provider.
T
- Tape Library
- Eine Tape Library, zu deutsch Bandbibliothek, auch Tape Silo oder Tape Jukebox genannt, ist ein Gerät, das mehrere Magnetbänder und ein oder mehrere Bandlaufwerke beherbergt. Kleine Tape Libraries haben nur ein einziges Laufwerk und bis zu 17 Einschubfächer für je ein Band. Die Bänder können mittels eines Wechselmechanismus zum Laufwerk befördert und anschließend beschrieben werden. Grosse Tape Libraries können auf Kapazitäten von mehreren tausend Fächern, auch Slots genannt, und Dutzenden von Laufwerken aufgestockt werden. Hier übernehmen Roboter, die extra für diese Zwecke konstruiert wurden und die auf Schienen laufen, den Transport der Bänder vom Slot zu den Laufwerken. Um die Bänder eindeutig identifizieren zu können, bekommen diese einen Strichcode-Aufkleber. Mit Hilfe von Tape Libraries können große Datenmengen gesichert werden. Der Wechsel der Bänder wird von einer Backup-Software gesteuert. Die Strichcodes werden ebenfalls an die Software weitergegeben. Diese übernimmt dann die Medienverwaltung. In einer internen Datenbank wird hinterlegt, welche Datei sich auf welchem Band befindet.
- Televaulting
- Der Begriff Televault stammt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie Fern Tresor. Remote Backup erfolgt mit einer Televaulting Software z.B. von Asigra. Diese ermöglicht das Backup als Dienstleistung nach Bedarf über einen DSL Anschluss.
U
- USV
- USV ist die Abkürzung für Unterbrechungsfreie Strom Versorgung. Eine unterbrechungsfreie Stromversorgung wird von Kunden der Energieversorgungsunternehmen eingesetzt, um bei Störungen in deren Stromnetz die weitere Stromversorgung sicherzustellen. Entgegen der Bezeichnung kann die Stromversorgung bei einfachen Ausführungen jedoch für wenige Millisekunden unterbrochen sein. USV findet überall dort Verwendung, wo eine durchgängige Stromversorgung unerläßlich ist, wie z.B. in Krankenhäusern, Leitstellen und Rechenzentren. Diese wird in die Stromzuleitung der zu sichernden Anlagen oder Geräte eingefügt.
- USB Festplatte
- Eine Festplatte ist ein Massenspeichermedium für Daten. In der Regel ist eine Festplatte (HDD) ein im Computer fest installierter physikalischer Massenspeicher der in der Lage ist große Datenmengen dauerhaft zu speichern. Spricht man von einer USB-Festplatte, so ist damit eine externe Festplatte gemeint, die mittels eines USB-Interfaces an jeden PC angeschlossen werden kann.
Der Vorteil einer Festplatte gegenüber flüchtigen Speichern wie z. B. dem Arbeitsspeicher (RAM) ist, dass die Daten nach einem Absturz bzw. Stromausfall immer noch auf der Festplatte verfügbar sind, da kein Strom zum Datenerhalt benötigt wird.
Auf einer Festplatte können beliebige Dateien, z.B. die des Betriebssystems, der Anwendungsprogramme oder persönliche Daten wie Dokumente, Videos, Musik oder Bilder mittels der binären Nord-Süd-Ummagnetisierung (binär = 0/1) gespeichert werden.
V
- Virus
- Als Virus werden kleine destruktive Programme bezeichnet, die hauptsächlich zur Sabotage von Systemen verwendet werden.
Der Virus ist an eine Datei angehängt. Überträgt man diese Datei von einem Speichermedium oder direkt aus dem Internet auf den eigenen Computer, dann ist das System infiziert. Die Klassifizierung als Virus bezieht sich hierbei auf die Verbreitungs- und Infektionsfunktion.
Einmal gestartet, kann es vom Anwender nicht kontrollierbare Veränderungen am Status der Hardware, am Betriebssystem oder an der Software vornehmen.
Der Begriff Computervirus wird oft für Computerwürmer und Trojanische Pferde benutzt, obwohl dies nicht ganz richtig ist. Allerdings ist der Übergang inzwischen fließend und für Anwender oft nicht mehr zu unterscheiden.
Ein Computervirus vermehrt sich meist unkontrolliert und richtet enormen Schaden an. Je nach eingebauter Schadfunktion kann dieser das befallene System und/oder dessen Programme auf unterschiedliche Weise beeinträchtigen, angefangen von harmlosen Störungen bis hin zum Datenverlust.
Viren brauchen einen Wirt um ihren Schadcode ausführen zu können, Würmer nicht. Das heißt, ein Computervirus kann nur durch das infizierte Wirtsprogramm verbreitet werden. Wird dieses Programm aufgerufen, wird die Schadfunktion des Virus ausgeführt. Der Virus verbreitet sich selbst in noch nicht infizierte Programme weiter.
Heute sind Computerviren von Würmern fast vollständig verdrängt worden, denn fast jeder Rechner hängt an einem Netz. Dadurch ermöglicht die Verbreitungsstrategie der Würmer in kürzerer Zeit eine größere Verbreitung.
Würmer warten nicht darauf, von einem Anwender auf einem neuen System verbreitet zu werden, sondern versuchen aktiv in neue Systeme einzudringen. Sie nutzen dazu Sicherheitsprobleme auf dem Zielsystem aus.
Trojanische Pferde, kurz Trojaner, tarnen sich als hilfreiche Programme, kaum auf den Computer geladen, richten sie erheblichen Schaden an. Sie spähen z.B. Passwörter und Zugangsdaten aus, können Daten kopieren oder den Benutzer immer wieder auf bestimmte Internet-Seiten umleiten.
- Versionierung
- Als Versionierung bezeichnet man die Archivierung alternativer bzw. vorheriger Dateiversionen. Ziel einer Versionierung ist, die Möglichkeit zu haben, vorige Versionsstände wiederherstellen und Änderungen zurücknehmen zu können.
W
- WAN
- Die Abkürzung WAN kommt aus dem Englischen für wide area network, im Deutschen bezeichnet sie ein Weitverkehrsnetz oder Weitbereichsnetz. Das ist ein Rechnernetz, das sich über einen sehr großen geografischen Bereich erstreckt, im Gegensatz zu einem LAN oder MAN. Es können beliebig viele Rechner angeschlossen werden. WANs können sich über Länder oder sogar Kontinente erstrecken. Diese werden benutzt, um verschiedene LANs oder einzelne Rechner miteinander zu vernetzen.